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  28.10.2018: Der bisher fehlende Gleisplan Hauptwache (50er/60er Jahre) ist hinzugefügt sowie der Text ergänzt.  02.10.2018: Auf der Seite Publikationen ist eine Broschüre zum Bau der Rosa-Luxemburg-Straße neu.

Anhand der Bilder kann man erahnen welchem Themenkreis diese Webseite sich widmet, nämlich der Historie des Frankfurter Nahverkehrs, besonders auch der Strecken- und Liniengeschichte. Dazu gab es bis um 2003 kaum Informationen im Internet, dieses Manko sollte mit dem Projekt beseitigt werden. Bei der Betrachtung sei allen Besuchern viel Vergnügen gewünscht.

1930 während der HVZ erreichte ein Omnibus der Linie J die Endstelle an der Verwaltung der Höchster Farbwerke, dem Anfang der 20er Jahre von dem Architekten Peter Behrens gestalteten und nach ihm benannten "Behrensbau", der später auch der Höchst AG als Firmen-Logo diente. 1954 wurde der Durchgangsverkehr aus dem Fabrikgelände heraus genommen und auf die neu erbaute Höchster Farbenstraße verlegt. Die Endstation der Omnibusse liegt seitdem am Osteingang.

Ein L-ka Zug 1973 auf Linie 6 vor der Konstablerwache. Das Gebäude von C&A war damals eine Baustelle, hier im Bild noch die Vorkriegsfassade. Am 5. März 1973 änderte sich auf der 6 der Wageneinsatz, 2-Achser-Dreiwagenzüge wurden abgezogen und durch neue P-Wagen, alternativ durch Züge aus L-Tw und ka-Bw ersetzt. L 241 kam vom Ostbahnhof und fuhr zum Westbahnhof wie in den 60ern, diese Relation war 1973 allerdings nicht mehr der Regelfall.

1970 war die 6 zur Verstärkerlinie in Spitzenzeiten herabgestuft worden, die in der Regel bis Praunheim fuhr. Am Westbahnhof endeten/begannen nur noch Ein- und Aussetzfahrten. 3 Jahre später wurde die 6 komplett eingestellt und 1978 begann hier der Bau des 4-gleisigen U- und S-Bahntunnels. An dieser Stelle fährt heute unter der Erde die U6 vom Ostbahnhof ebenfalls nach Praunheim, jedoch zur Heerstraße.
 

  Die Frankfurter Nahverkehrshistorie  wäre unvollständig ohne Erwähnung der Oberleitungsbusse, die infolge der Treibstoffknappheit während des zweiten Weltkrieges zusätzlich zur Straßenbahn und zum Kraftomnibus zum Einsatz kamen.

Mehr als 15 Jahre von Anfang 1944 bis 17.10.1959 war die Strecke der Linie 60 (Heddernheim - Praunheim/Brücke) mit Fahrdraht überspannt. Diese Strecke wurde gewählt, weil sie beidseitig unkompliziert an die Stromversorgung der Straßenbahn anzuschließen war.

Im Bild erreichte O-Bus Nr. 2 nach der Durchfahrt durch Alt-Praunheim eben die Endhaltestelle  Praunheim Brücke, die nicht wie die neun Jahre später angelegte Haltestelle in der Schleife der Straßenbahn lag, sondern westlich des nördlichen Brückenkopfs. Es gab 4 Wagen, Hersteller MAN (Fahrwerk), Schumann (Aufbau) & AEG (Elektrik).

 
Luftbild Bockenheimer Warte: Ansichtskarte von 1956   Luftbild Bockenheimer Warte 1981 nach Auflassung der StZW

 

 

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