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  26.03.2019: Auf der Gleisplanseite darf jetzt sogar der Gleisplan der Straßenbahn von 1955 besichtigt werden.
 
  10.03.2019: Die 1. Geschichtsseite ergänzt nun ein Bericht der Straßenbahndirektion für die Zwischenkriegszeit.

Aufgrund einer bis 2003 existierenden Info-Lücke im Web wurden diese Seiten dem historischen Nahverkehr, primär zu Frankfurt
und speziell dessen Strecken- und Linien-Geschichte gewidmet. Allen Besuchern viel Spaß beim Durchstöbern dieser Seiten.

  1929 wurden die Waldbahn-Strecken elektrifiziert und  ausgebaut, nach Ende der Arbeiten wurden sie der Straßenbahn übergeben.

Im Sommer des Jahres war die Strecke Oberforsthaus - Schwanheim fertig, Linie 21 übernahm den Betrieb. Seit  Festlegung der Ziffern 1905 blieb der projektierten Linie die 21 vorbehalten.

Ein Vierteljahr später, am 05. Oktober 1929, waren die Enden ab Ziegelhüttenplatz zum Oberforsthaus und nach Neu-Isenburg fertig, Linie 7 wurde dort hinaus verlängert.

Das Foto entstand etwa im Sommer 29 an der Strecke nach Isenburg bei Louisa, hinter der Brücke liegt der Bahnhof im Dunst. Der Zug befährt hier schon das neue zweite Gleis, das alte ist noch zu  erneuern. Auch Fahrleitungsmasten waren schon gesetzt...

Schon lange vor dem Krieg kam die Idee  auf, die Wohngebiete im Nordosten mit den Gewerbegebieten an der  Hanauer Landstraße und im Osthafen mit ihren vielen Arbeitplätzen durch eine direkte Straßenbahnstrecke zu verbinden. Dies musste ebenso wie andere Projekte wg. des Krieges auf Eis gelegt werden.

Anfang der 50er Jahre, als die größten Schwierigkeiten überstanden waren, nahm man die Planungen wieder auf, Anfang 1952 konnte der Bau beginnen. Hier gab es kaum Schwierigkeiten und so schritt der Bau recht schnell voran, schon im August war die Strecke von Bornheim bis zur Ecke Am Erlenbruch/ Ratsweg fertig und ging mit E-Zügen in Betrieb.

Zum Winterfahrplanwechsel 1952 wurde Linie 5 neu eingerichtet, hier fuhr der B-Tw 1953 von der Hanauer kommend auf der Saalburgallee Rtg. Eckenheim. Seit 1970 residiert die Post rechts in einem Neubau, aber sonst noch (fast) alles wie damals
...
 

Als die "A-Strecke" noch über der Erde verlief, wurde dieses Foto aufgenommen (1961). Wobei es die Bezeichnung...
"A-Strecke" damals natürlich noch nicht gab, sie kam erst durch die U-Bahnplanungen auf. Obwohl das Bild "erst" zu meinen Lebzeiten entstand, kann es im wahrsten Sinne des Wortes als historisch bezeichnet werden, da vieles das Anfang der 60er noch zum Alltagsbild gehörte nicht mehr existiert. Im Uhrzeigersinn von links: Das damalige Volksbildungsheim, eine Bildungs-Institution in der u.a. die Volkshochschule und das "Theater Am Turm" residierten, wurde ab Ende der 90er zu einem Kino- und Veranstaltungscenter mit Restauration umgebaut. Das 1952 errichtete Bürohaus der Fa. BAYER fungiert heute als Hotel.

Der traditionsreiche UfA Turmpalast (links neben dem Eckhaus zur Stiftstraße) ist genauso Geschichte wie das markante Rundschauhaus hinter dem Eschenheimer Turm. Das 1954 erbaute, 70m hohe Fernmeldehochhaus der Post wurde 2011 durch zwei fast doppelt so hohe, moderne Hochhäuser ersetzt, die das alte Stadttor fast zu erdrücken scheinen. Der Kreisverkehr verschwand vor 55 Jahren, kurz danach die Straßenbahngleise auf dem Platz, die vorne im Bild wichen dem U-Bahnbau sogar schon ein halbes Jahr früher. Fast alle der damals noch neuen L- und M-Züge endeten längst im Altmetall, ebenso die damals allgegenwärtigen Fiat 600 und Opel Rekord P1, die heute höchstens noch vereinzelt bei Oldtimertreffen anzutreffen sind...

1930 während der HVZ erreichte ein Bus der Linie J die Endstelle an der Verwaltung der Höchster Farbwerke, dem Anfang der 20er Jahre von dem Architekten Peter Behrens gestalteten und nach ihm benannten "Behrensbau", der auch lange Zeit das Firmen-Logo der Höchst AG zierte. Der Durchgangsverkehr wurde 1954 aus dem Fabrikgelände heraus- und auf die neu erbaute Höchster Farbenstraße verlegt, seitdem enden die Omnibuslinien am Tor Ost, dem Osteingang des Areals.

Auf dieser Ansichtskarte aus der Zeit um 1910 überquerte ein von Bornheim kommender Zug der Linie 2 aus A-Triebwagen plus Beiwagen die Kreuzung Vilbeler/Alte Gasse - Große Friedberger Straße und fuhr auf die damals noch eingleisige Schäfergasse zu. Die Rückfahrt vom Westbahnhof nach Bornheim erfolgte über Konstablerwache und Große Friedberger, die Schäfergasse erhielt erst nach dem 2. Weltkrieg ein 2. Gleis. Von der Bebauung ist nur das Eckhaus an der Großen Friedberger (mit vereinfachtem Dachaufbau ohne Turmspitze) erhalten sowie der zweite 2. Bau rechts hinter der Kreuzung.

 

 

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