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Historische Stadt- und Verkehrsnetzpläne

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Beckmann Stadtplan Frankfurt, vermutlich 1906 oder 1907 erschienen

Unter dem Namen Beckmann wurden in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts Stadtpläne und  Stadtführer herausgegeben. Hier ein Frankfurter Beckmann-Stadtplan ohne Datierung, dessen Stand der Straßenbahnstrecken auf einen Redaktionsschluss Ende des Jahres 1906 schließen lässt. Darin ist auch die ehemalige Wendeschleife der Straßenbahn an der Südseite des Hauptbahnhofs enthalten, die sich damals noch auf dem Gelände befand, das 1924 zur Erweiterung des Hauptbahnhofs um die Gleise 1 - 3 und 1a herangezogen wurde.   

Frankfurt am Main im Jahre 1860 - Plan der westlichen Stadt

In diesem Stadtplan von 1860 ist die Lage der früheren "Westbahnhöfe" an der Gallusanlage detailliert dargestellt. Von oben nach unten: Weserbahnhof, Taunusbahnhof (blau) und Neckarbahnhof. Nachdem 1888 der heutige Hauptbahnhof erbaut war, wurde die Kaiserstraße 1889 über das Gelände des ehemaligen Taunusbahnhofs geführt und deren Gründerzeitbauten errichtet. Ferner wurde sie durch die vorhandene Bebauung in Richtung Roßmarkt durchgebrochen. Die hier ebenfalls nicht vorhandene Friedensstraße entstand erst um 1905.

Streckenkarten der FOTG von 1885 sowie der FLAG von 1904

Streckenverlauf der Frankfurt-Offenbacher Trambahn incl. aller Haltestellen, Plan aus dem Jahr nach der Eröffnung

Quelle: Archiv HSF-Ffm

Streckenverlauf der Frankfurter Localbahn, ebenfalls incl. Haltestellen. Die Karte wurde 1904 vom Elektrizitäts- und Bahnamt einem Antrag auf Haltestellenverlegung beigefügt. In einer Ausweiche Höhe der heutigen Liliencronstraße lag die Haltestelle "Geflügelmästerei", sie sollte nach Norden an die neu bebaute "Roseggerstraße" verlegt und nach ihr benannt werden. Die betroffenen Haltestellen wurden im Plan beide farblich markiert. Der Antrag wurde vom Magistrat genehmigt, sodass die neue Haltestelle ab dem Winterfahrplan 1904/05 angefahren worden sein dürfte. 4 Jahre später hielt hier die "Elektrische", die Haltestelle wurde 1968 in Fritz-Tarnow-Straße umbenannt.

Quelle: ISG, Magistratsakte R1822, Blatt 235

Frankfurter Stadtplan von 1912

Dieser detaillierte Stadtplan des Ravenstein Verlags enthält sämtliche damaligen Straßenbahnlinien (leider keine Haltestellen). Sehr gut gelöst wurde hierin die Darstellung der in den Bereichen Konstablerwache & Sachsenhausen jeweils in einer Richtung verkehrenden Linien.

Schwanheim und Niederrad 1917

Die Strecken der Reichsbahn sowie der Waldbahn zwischen Oberforsthaus und Schwanheim auf einer topographischen Karte von 1917. Weil es damals weder eine Siedlung Goldstein noch eine Autobahn gab, ganz zu schweigen von der Bürostadt Niederrad, reichte der Blick von der Waldbahnstrecke aus vermutlich abschnittsweise bis Griesheim. Wie man sieht, war die Bruchfeldstraße damals noch weitgehend unbebaut. Dort sollten Arbeitswagen der Tram zur Müllverbrennung fahren; ein Personen-Pendelverkehr wurde 1914 aufgenommen.

Frankfurter Stadtplan des renommierten Berliner Grieben Verlags von 1926

Dargestellt wurde u.a. die damals von der 17 befahrene Strecke zur Miquelstraße als auch die ersten beiden Frankfurter Buslinien A und B.

Verkehrslinienplan der Stadt Frankfurt von 1935

Ein Verkehrsplan als Faltprospekt für die Handtasche von Einheimischen und Touristen. Alle Verkehrslinien sind im Plan aufgelistet und dargestellt unter Erwähnung wichtiger Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele sowie deren Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Ansicht linke Vorderseite

oben: Fahrzeiten (Vorderseite) oben rechts: Gesamtnetz
unten: Linienplan Mitte und Süd rechts: Linienplan Nordost 

Verkehrsplan der Stadt des Deutschen Handwerks (1939)

Stadtplan der Stadt Frankfurt aus dem Ravenstein Verlag von 1942

Streckenplan von der Verwaltung der Frankfurter Straßenbahn, vom 02.04.1943

Verkehrsplan vom Verkehrs- und Wirtschaftsamt der Stadt Frankfurt aus 1949

Verkehrsplan der Stadt Frankfurt von 1956 (Verlag Richard Schwarz KG)

Es wurde moniert, dass hier kein Stadtplan aus den 50er Jahren zu finden sei. Dem soll hiermit abgeholfen werden. Der Plan wurde vom Verkehrs- und Wirtschaftsamt überreicht. Damals endete die Enkheimer Tramstrecke noch in der Schleife Kruppstraße an der Stadtgrenze, in Offenbach fuhr der O-Bus, die Frankfurter Buslinien trugen ihre alten Nummern. Die 6 endete stumpf am Westbahnhof und die 17 fuhr noch durch die Gutleutstraße. Bei Nied wurde ein Verweis auf die Beikarte Höchst angebracht, die auf der Rückseite untergebracht war.

Stadtplan Frankfurt 1965 des Ravenstein Verlages

Die 60er Jahre werden durch dieses Exemplar von 1965 repräsentiert, das als Werbezugabe von der Fa. Elektro Singer verteilt wurde. Jene hatte damals Filialen in der Kaiserstraße, in der Berger Straße sowie in der Frankfurter Straße in Offenbach. Man beachte den roten Hinweis am rechten, oberen Rand der Vergrößerung, der auf durch den U-Bahnbau bedingte, mögliche Umleitungen der Straßenbahn hinweist.

Netzpläne der Stadtwerke Frankfurt

Die Fahrpläne der Nachkriegszeit enthielten keine Übersichtspläne. Ein solcher war erstmals dem Fahrplan vom 4.10.1968 beigefügt, der als vorzeitiger Winterfahrplan mit Eröffnung der Stadtbahnlinie A1 erschien. Das Liniennetz wurde zum Sommer 1969 gegenüber 1968 nicht verändert, stellvertretend ist daher nur 1969 abgebildet. Wie auch die nachfolgenden Pläne bis 1972 war dieser stark stilisiert. Im Vorlauf auf den FVV erschien 1973 erstmals ein maßstabsgetreuer Plan, was in ähnlicher Form in späteren FVV-Fahrplänen beibehalten wurde.  

   
   
   

Schnellbahnpläne von FVV und RMV

   
   
   
   
 

www.tramfan-ffm.de
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